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Hansjörg Vollmer, Inhaber der Pforzheimer
Traditionsuhrenmarke ARISTO Watch GmbH, erzählt die
Entstehungsgeschichte des Uhren-Modells
ARISTO KUNSTFLIEGER
Freiherr Peter von Zschinsky, den ich in Fliegerkreisen nicht
weiter vorzustellen brauche, rief im Frühjahr 2003 bei mir an und
äußerte Kritik: "Ihr Hersteller von Fliegeruhren baut für jeden
Bereich der Luft- und Raumfahrt die entsprechende Armbanduhr. Aber wer hat die
besonderen Ansprüche von uns Kunstfliegern berücksichtigt?" Diese
Herausforderung nahm ich an. Drei Wochen später schickte ich dem Baron
eine Armbanduhr, die nach den Vorgaben dieses weltweit anerkannten
Kunstfliegers und Flugzeughändlers gebaut worden war.
Meine Mitarbeiter und ich hatten den Prototypen
ausgestattet mit jenem Zifferblatt, welches wir bei ARISTO bereits in unserer
limitierten B-Uhren-Edition für das Modell "Bomber" verwendet hatten.
Peter von Zschinsky bestätigt: "Dieses klassische Luftwaffe-Design
ermöglicht das genaue Ablesen der Sekunden auch noch bei zwei Sekunden
Pirouette, zwei Sekunden geradeaus, zwei Sekunden Sturzflug und dann wieder
steil aufwärts. Die Stundenanzeige ist dagegen für uns Kunstflieger
unerheblich." Außerdem hatten wir die Uhr für den Freiherrn
ausgestattet mit großflächigen Zeigern, die zusätzlich für
optimale Ablesbarkeit sorgen. Damit hatten wir die wesentlichen Merkmale
festgelegt für unsere Serie ARISTO KUNSTFLIEGER.
Der eigentliche Blickfang der ARISTO KUNSTFLIEGER
STANDARD ist eine überdimensionierte Zwiebelkrone, die wir vom
ARISTO-Erfolgsmodell ME 262 übernehmen. Peter von Zschinsky hatte mir
erzählt, dass er gerne mit offener Pilotenkanzel fliegt: "Dann trage ich
am liebsten eine Uhr, die ich auch mit dick gefütterten Handschuhen
bedienen kann." Außerdem wünschte er sich als Zifferblattabdeckung
ein gewölbtes Mineralglas, das wir nun auch für die Standardmodelle
der ARISTO KUNSTFLIEGER Serie verwenden. Aber die jüngeren Kollegen - und
vor allem die Schüler - des Kunstfluglehrers sitzen überwiegend in
Cockpits mit Rundumverglasungen, die jede Lichteinwirkung verfälschen.
Deswegen statten wir alle Profi-Versionen unserer KUNSTFLIEGER aus mit einem
entspiegelten Saphirglas, einen Sekundenzeiger in Leuchtorange und einer
angepassten Uhrkrone.
Außerdem durchläuft jede ARISTO
KUNSTFLIEGER PROFESSIONAL Testphasen, in denen sie ihre Tauglichkeit für
die Luftakrobatik unter Beweis stellen müssen - entsprechend jenem
Pflichtenkatalog, den Peter von Zschinsky meinen Uhrenmachern vorgegeben hatte:
Zwei Sekunden Pirouette, zwei Sekunden geradeaus, und so weiter - und das
mindestens 100 Mal pro Stunde.
Als Antrieb kommt für die ARISTO KUNSTFLIEGER
PROFESSIONAL nur ein extrem belastbares Uhrwerk in Frage. Also verwenden wir
ausgewählte Kaliber mit äußerst geringen Fertigungstoleranzen.
Diese Bedingungen erfüllt ein speziell für die KUNSTFLIEGER
finissiertes ETA-2824-2 Automatic-Werk, das auf seinem Rotor mit dem
Markenzeichen ARISTO versehen ist.
Das Gehäuse unserer ARISTO KUNSTFLIEGER
berücksichtigt, dass beim Kunstflug - im Gegensatz zum Langstreckenfliegen
- jede kurzzeitige Irritation eine Gefahr bedeutet. Wir haben den Prototypen in
das Edelstahlgehäuse unseres Modells AWARD 2003 eingeschalt. Alle
sichtbaren Metallteile der ARISTO KUNSTFLIEGER werden sandgestrahlt, um
Spiegelungen oder störende Lichtreflexe zu verhindern.
Nur beim Armband für die ARISTO KUNSTFLIEGER
finden meine Uhrenmacher und ich keine endgültige Lösung. Deshalb
stellen wir mehrere Optionen zur Auswahl. Ausgestattet mit einem überaus
widerstandsfähigen Lederband, das die Fliegeruhren-Sammler bereits von
unserem Chronographen "ARISTO 2002TI" her kennen, kostet die ARISTO
KUNSTFLIEGER PROFESSIONAL 378 , die ARISTO KUNSTFLIEGER STANDARD 298
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